Die Zeit des Steines

Zwar nicht mehr ganz tau frisch, aber immer wieder schön: Stone Age. Inzwischen ja auch mit Erweiterung, die das ganze noch spannender und vielseitiger gestaltet.

Schon vorher stellte sich immer die Frage: Welche ist die beste Strategie: Vermehren? Felderwirtschaft? Hungern? Hier gab und gibt es in der Regel mehr Meinungen als Spieler, die an einer Partie teilnehmen. Mit der Einführung des Schmucks kommen weitere hinzu.

Aber der Reihe nach: Worum geht es eigentlich bei Stone Age? Jeder Spieler spielt quasi ein Volk, aber es ist kein Kriegsspiel. Es geht nur darum, mit seinen Leuten Rohstoffe zu sammeln um andere Rohstoffe kaufen zu können oder Gebäude zu bauen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Tatsache, dass es in der Steinzeit bereits Gold in Barrenform gab, aber da kann man drüber hinwegsehen, wenn ein Spiel sonst so gut gelungen ist. Der Schmuck aus Elfenbein ist da durchaus realistischer.

Wozu Schmuck? Letztlich ist es das Ziel der Schmuckstrategie, sich einen Handesvorteil zu verschaffen. Anfangs können Rohstoffe für 2 Schmuck gekauft werden, später geht ein 1:1-Tausch und wer es weit bringt, kann aus einem Schmuck 2 Rohstoffe machen – und das, wo Schmuck auf dem Nahrungsfeld zu den selben kosten, wie Nahrung zu bekommen ist und gemeinsam mit dieser besorgt wird, dabei bleibt es dem Spieler frei zu entscheiden, wie viel Nahrung und wie viel Schmuck er haben will.

Auch die neuen Karten und vor allem die neuen Gebäude bringen neue Elemente ins Spiel, hervorzuheben sind hier Gebäude, wie der Privatwald: Bis zu 3 Personen können hier arbeiten und Holz ist nur so teuer, wie Nahrung. Ein ähnliches Gebäude gibt es auch für Gold, hier sinken die kosten dann auf Stein-Niveau.

Fazit: Ein schönes Spiel wird mit einer durchaus gelungenen Erweiterung noch vielseitiger, allerdings herrscht noch das Gefühl, dass Schmuck mächtiger ist, als zu erwarten wäre. Bisher hat jedenfalls immer jemand gewonnen, der auch auf Schmuck gesetzt hat.

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