Achtung, die Schweizer kommen!

Endlich mal wieder ein gelungenes Spiel von Kosmos! Bei Helvetia schlüpfen die Spieler in die Rolle eines Dorfvorsteher, der auch gleichzeitig Familienoberhaupt ist.

Die eigenen Familienmitglieder, es gibt Männer und Frauen, müssen verheiratet werden, doch will man ein Familienmitglied verheiraten, so verlässt dieses das Dorf und heiratet ein Mitglied einer anderen Familie eines Mitspieler, zwar stehen einem dadurch neue Möglichkeiten offen, aber mit unter fehlt die Person dann im eigenen Dorf. Ehepaare können Kinder bekommen, aber nur die Ehepaare im eigenen Dorf bekommen Kinder, die dem Spieler zur Verfügung stehen. Anschließend muss ein Kind erstmal in die Schule, bevor es schließlich zum Arbeiten/Heiraten zur Verfügung steht.

Viele Aktionen erschöpfen die eigenen Familienmitglieder – diese müssen erst wieder geweckt werden, doch hierbei wachen leider auch die Familienmitglieder der Mitspieler wieder auf und stehen diesen für Aktionen zur Verfügung.

Ziel ist es, Rohstoffe zu sammeln, zu verarbeiten und Gebäude zu bauen, die wiederum durch eigene Familienmitglieder betreten werden können, damit neue Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Fazit: Ein durchaus gelungenes Spiel, welches allerdings auch lange dauert, weil es viele Mitspieler zu sehr denklastigen Aktionen verleitet. Der Unterschied zwischen den männlichen und weiblichen Spielfiguren könnte deutlicher sein.